|
§ 1 Geltung
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Vertragsbedingungen für alle zu schließenden Rechtsgeschäfte zwischen Geschäftskunden, Behörden, Vereinen, etc. und der ASP-Galeriebedarf GmbH (Im Folgenden „Anbieter“ genannt). Unsere ladungsfähige Adresse finden Sie in unserem Impressum.
Geschäftskunden sind alle natürlichen oder juristischen Personen/ rechtsfähige Personengesellschaften, die beim Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handeln. Behörden, Vereine, etc. sind öffentliche oder private Institutionen, die nicht zum Zweck persönlicher und privater Interessen Lieferungen und Leistungen ordern.
In unserem Onlineshop galeriebedarf.de bestätigt der Kunde mit dem Absenden der Bestellung, die folgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelesen zu haben und diese ausdrücklich und ohne weitere Erklärung anzuerkennen. Abweichende Bedingungen des Bestellers haben keine Gültigkeit.
§ 2 Zustandekommen des Vertrages
Die Angebote des Anbieters auf der Website sind lediglich Produkt- und Preis-informationen und stellen kein Angebot im juristischen Sinn dar. Damit ist der Anbieter im Falle der Nichtverfügbarkeit nicht zur Leistung verpflichtet. Ein Vertragsabschluss und damit eine vertragliche Bindung über die einzelnen Leistungen kommt jedoch dann zustande, sofern der Anbieter die Bestellung des Kunden, die im juristischen Sinn das Angebot zum Vertragsschluss darstellt, in Textform bestätigt hat. Eine Bestätigung des Bestelleingangs gilt nicht als Lieferbestätigung.
Der Anbieter ist berechtigt, eine in Qualität und Preis gleichwertige Ware zu liefern, wenn die bestellte Ware nicht verfügbar ist und der Kunde seine Zustimmung zu diesem Verfahren im Bestellformular oder auf Anforderung erklärt hat.
§ 3 Angebote
Die ausgezeichneten Preise sind Netto-Endpreise. Hinzu kommen evtl.Versandkosten, deren Höhe jeweils auf der Website galeriebedarf.de unter dem Link "Versandkosten" angegeben wird. Wir bemühen uns, die angebotenen Artikel, insbesondere Bilder, Beschreibungen und Preisangaben fehlerfrei und zutreffend darzustellen und weisen ausdrücklich darauf hin, dass Tippfehler bei Preisangaben für uns nicht bindend sind.
§ 4 Lieferbedingungen
Alle Bestellungen werden unverzüglich bearbeitet. Wir unternehmen alle Anstrengungen, so schnell wie möglich zu liefern. Die Produkte werden an den Ort geliefert, den der Geschäftskunde als Lieferanschrift bestimmt. Schadensersatzansprüche wegen Verzuges sind ausgeschlossen.
Unsere Lieferverpflichtung steht unter dem Vorbehalt rechtzeitiger und richtiger Selbstbelieferung, es sei denn, die nicht richtige oder verspätetete Belieferung oder Nichtbelieferung ist durch uns verschuldet.
Der Anbieter ist zu einer Lieferung nicht verpflichtet, wenn diese durch höhere Gewalt unmöglich wird. Ein eventuell bereits gezahlter Kaufpreis wird unverzüglich erstattet.
Der Anbieter kann die Leistung verweigern, sofern diese einen Aufwand erfordert, der unter Beachtung des Inhalts des Kaufvertrages und der Gebote von Treu und Glauben unter Berücksichtigung der Interessen des Geschäftskunden an der Erfüllung des Kaufvertrages unverhältnismäßig wäre.
Für die Einhaltung von Lieferfristen und -terminen ist der Zeitpunkt der Absendung ab Werk oder Lager maßgebend. Sie gelten mit Meldung der Versandbereitschaft als eingehalten, wenn die Ware ohne unser Verschulden nicht rechtzeitig abgesendet werden kann.
Sollte die Zustellung der Ware scheitern, ist der Anbieter nicht mehr zur Lieferung verpflichtet. Eventuell bereits gezahlte Beträge werden unverzüglich erstattet.
Liefert der Anbieter die Ware nicht oder nicht vertragsgemäß, hat der Geschäftskunde dem Anbieter eine Nachfrist von zwei Wochen zu setzen, um die Leistung zu erbringen. Erst nach Ablauf dieser Nachfrist ist der Geschäftskunde berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten.
Die Höhe der Versandkosten und eventueller Zuschläge sind jederzeit im Onlineshop über den Link "Versandkosten" einsehbar.
§ 5 Teillieferungen
Der Anbieter behält sich das Recht vor, Teillieferungen vorzunehmen; dies berechtigt den Kunden nicht zur Annahmeverweigerung. Im Falle einer Teillieferung übernimmt der Anbieter die zusätzlich anfallenden Versandkosten. Die Bezahlung erfolgt je nach gewählter Zahlungsart anteilig.
§ 6 Zahlungsbedingungen
Die Zahlung erfolgt wahlweise per Lastschrift, Kreditkarte, Vorkasse oder gegen Rechnung mit einem Zahlungsziel von 10 Tagen. Die Lieferung gegen Rechnung setzt eine erfolgreiche Bonitätsprüfung voraus.
Zahlen Sie mit Kreditkarte, so wird diese zum Zeitpunkt der Bestellung belastet, bei Zahlung per Lastschrift wird der Betrag nach Versand der Ware abgebucht.
Bei Auswahl der Zahlungsart Vorkasse erfolgt die Bezahlung durch Überweisung mittels Kontonummer und BLZ bzw. innerhalb der EU mittels IBAN und SWIFT. Der Rechnungsbetrag ist binnen 10 Tagen auf unser Konto zu überweisen. Die angegeben Lieferzeiten beginnen gelten ab Zahlungseingang. Bei Zahlung per Kreditkarte erfolgt die Belastung Ihres Kontos mit Versand der Ware.
Kommen Sie in Zahlungsverzug, so ist der Kaufpreis während des Verzugs in Höhe von 8 % über dem Basiszinssatz zu verzinsen. Wir behalten uns vor, einen höheren Verzugsschaden nachzuweisen und geltend zu machen.
Bei Auswahl der Zahlungsart Lastschrift erteilen Sie dem Anbieter eine Einzugsermächtigung. Der vereinbarte, einmalige Betrag wird von dem angegebenen Girokonto abgebucht. Diese Zahlungsart ist nur mit deutschen Girokonten möglich. Kann die Lastschrift nicht eingelöst werden und ist dies ausschließlich auf eine Handlung bzw. ein Unterlassen des Kunden zurückzuführen, so wird dem Kunden eine Gebühr in Höhe von EUR 9,50 in Rechnung gestellt.
Ein Recht zur Aufrechnung steht Ihnen nur dann zu, wenn Ihre Gegenansprüche rechtskräftig gerichtlich festgestellt oder unbestritten sind oder schriftlich durch uns anerkannt wurden.
Sie können ein Zurückbehaltungsrecht nur ausüben, soweit die Ansprüche aus dem gleichen Vertragsverhältnis herrühren.
§ 7 Eigentumsvorbehalt
Die gelieferten Waren bleiben bis zur vollständigen Kaufpreiszahlung unser Eigentum.
Der Geschäftskunde darf die Vorbehaltsware nur gegen Barzahlung oder unter Eigentumsvorbehalt im ordnungsgemäßen Geschäftsbetrieb veräußern. Zu anderen Verfügungen, insbesondere zur Sicherungsübereignung, Verpfändung, Verkauf des gesamten Warenbestandes oder Räumungsverkauf, ist er nicht berechtigt.
Der Geschäftskunde tritt schon jetzt seine Forderungen aus dem Weiterverkauf der Vorbehaltsware - einschließlich der entsprechenden Forderungen aus Schecks und Wechseln - mit allen Nebenrechten an uns ab; der Geschäftskunde ist berechtigt, die Forderungen im eigenen Namen für uns einzuziehen. Falls die Vorbehaltsware vom Geschäftskunden zusammen mit anderen, uns nicht gehörenden Waren zu einem Gesamtpreis verkauft wird, erfolgt die Abtretung nur in Höhe des Betrages, den wir ihm berechnet haben.
Der Geschäftskunde tritt uns alle Versicherungs- oder sonstigen Ansprüche ab, die er wegen Verlustes oder Schäden an der Vorbehaltsware erwirbt.
Alle vorbezeichneten Abtretungen nehmen wir an. Der Geschäftskunde hat uns auf unser Anfordern eine Liste der abgetretenen Ansprüche sowie alle Informationen und Unterlagen zu deren Durchsetzung auszuhändigen.
Wird der Geschäftskunde zahlungsunfähig oder wird ein Antrag auf Eröffnung der Insolvenz über sein Vermögen gestellt, darf der Geschäftskunde über die Vorbehaltsware nicht mehr verfügen und wir dürfen die Abtretungen des Geschäftskunden aufdecken sowie vom Vertrag zurücktreten und die sofortige Herausgabe der Vorbehaltsware verlangen. Zur Herausgabe hat der Geschäftskunde die Vorbehaltsware getrennt von anderen Waren des Geschäftskunden zu lagern, sie als unsere Lieferungen unter Eigentumsvorbehalt zu kennzeichnen, sich jeder Verfügung darüber zu enthalten und ein Verzeichnis der Vorbehaltsware zu übergeben.
Der Geschäftskunde hat dem Anbieter den Zugriff Dritter auf die Vorbehaltsware oder auf die an den Anbieter abgetretenen Forderungen sofort schriftlich mitzuteilen und den Anbieter in jeder Weise bei der Geltendmachung seiner Rechte zu unterstützen.
§ 8 Rückgabe von Produkten
Soweit der Anbieter die Ware an Geschäftskunden, Behörden, Vereinen, etc. verkauft, steht diesen kein Rückgaberecht zu. Soweit der Anbieter in diesem Fall aus Kulanz Produkte zurücknimmt, hat der Geschäftskunde die Produkte im Originalzustand sowie in der unbeschädigten Originalverpackung zurückzusenden. Der Geschäftskunde trägt dabei die Kosten und die Gefahr der Rücksendung.
§ 9 Gewährleistung
Hat die Ware zum Zeitpunkt des Gefahrübergangs nicht die vereinbarte Beschaffenheit, kann der Anbieter wählen, ob der Mangel beseitigt oder ein Ersatzprodukt geliefert wird.
Sowohl für den Fall der Reparatur als auch für den Fall der Lieferung eines Ersatzproduktes ist der Geschäftskunde verpflichtet, das Produkt auf Kosten des Anbieters an die angegebene Rücksendeadresse unter Angabe der Auftragsnummer einzusenden.
Schlägt die Mängelbeseitigung oder Ersatzlieferung innerhalb einer angemessenen Frist fehl, ist der Geschäftskunde berechtigt, den Kaufpreis herabzusetzen oder, sofern nicht nur ein unerheblicher Mangel vorliegt, vom Vertrag zurückzutreten. Der Geschäftskunde muss dem Anbieter dabei drei Nachbesserungsversuche einräumen. Dies gilt nicht, wenn wiederholte Nachbesserungsversuche im Einzelfall unzumutbar sind oder der Anbieter die Nachbesserung unberechtigt verweigert oder unzumutbar verzögert.
Außer im Falle des arglistigen Verschweigens eines Mangels endet die Gewährleistung 12 Monate ab Lieferung.
Soweit der Geschäftskunde Teil einer Lieferkette im Sinne des § 478 BGB wird, bleiben die Rechte aus §§ 478, 479 BGB unberührt. Der Geschäftskunde hat jedoch dabei die jeweils von seinem Abnehmer an ihn gerichtete Mangelrüge unverzüglich an den Anbieter weiterzuleiten.
§ 10 Haftung
Der Anbieter haftet für vorsätzlich und grob fahrlässig verursachte Schäden unbeschränkt.
Im Falle einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur, wenn wesentliche Vertragspflichten (Kardinalspflichten) verletzt worden sind. Zudem haftet der Anbieter für einfache Fahrlässigkeit, wenn der Schaden auf einem allein vom Anbieter beherrschbaren Risiko beruht. In beiden Fällen ist der Schadenersatz dem Grunde und der Höhe nach auf solche Schäden begrenzt, deren Eintritt bei Vertragsabschluss nach den zu diesem Zeitpunkt bekannten Umständen vernünftigerweise vorhersehbar war. Der Ersatz von reinen Vermögensschäden oder entgangenem Gewinn ist durch die Allgemeinen Grundsätze von Treu und Glauben begrenzt, etwa wenn die Schadenshöhe unverhältnismäßig über die Höhe der Vergütung für Produkte hinaus geht.
Ausgeschlossen ist die persönliche Haftung der gesetzlichen Vertreter, Erfüllungsgehilfen und Betriebsangehörigen des Anbieters für Schäden, die sie leicht fahrlässig verursacht haben.
Der Anbieter haftet bei einem arglistigem Verschweigen des Mangels oder bei Übernahme einer Garantie verschuldensunabhängig.
Für konkurrierende deliktische Ansprüche gelten die Regelungen dieser Ziffer entsprechend. Eine weitergehende Haftung des Anbieters ist ausgeschlossen.
Die vorgenannten Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei der Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit sowie für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz.
§ 11 Änderung der AGB
Der Anbieter behält sich das Recht vor, diese AGB zukünftig zu ändern oder zu ergänzen. Bei Änderungen bzw. Ergänzungen werden die sich in der Kundenkartei befindenden Kunden per E-Mail informiert. Widerspricht der Kunde diesen Änderungen bzw. Ergänzungen nicht innerhalb von 4 Wochen, so gelten sie als genehmigt. Gegenüber Neukunden entfalten die geänderten AGB sofortige Wirkung.
§ 12 Rechtswahl/Gerichtsstand
Es gilt ausschließlich Deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus den vertraglichen Beziehungen mit dem Anbieter ist Hamburg.
§ 13 Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise nicht rechtswirksam sein oder ihre Rechtswirksamkeit ganz oder teilweise später verlieren, wird hierdurch die Gültigkeit aller davon nicht betroffenen Teile dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen Regelung treten die gesetzlichen Bestimmungen. Das gleiche gilt, wenn diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen Regelungslücken aufweisen.
|